Zum Muttertag mache ich jedes Jahr ein besonderes DIY-Geschenk für meine Mama. Denn Mütter gehören ja zu den wichtigsten Menschen im Leben! Meine Mama liebt es auch schwarz-weiß und da fällt mir natürlich immer was ein!

In diesem Jahr sollte es ein selbst bedrucktes Geschirrtuch und ein Kissen werden.

Als ich neulich bei dem Online-Schablonen-Druckkurs * von Michaela von Müller von Müllerin Art an mein “freezer paper” im Keller erinnert wurde, wusste ich auch, wie ich die Schablone für meinen Druck herstellen wollte.

Freezer paper ist eigentlich ein Küchenpapier, welches in Amerika zum Verpacken von Lebensmitteln benutzt wird. Es hat eine glänzende Seite, die man wunderbar auf Textilien bügeln kann und sie später problemlos wieder ablösen und neu aufbügeln kann.

Eigentlich also das perfekte Papier für den Textildruck!

Für das Projekt braucht ihr:

  • gewaschenen Baumwollstoff
  • Bügelbrett/Bügeleisen
  • Zeitungspapier
  • feste Unterlage
  • Textilfarbe (z.B. von Marabu*)
  • Schaumstoffroller/flaches Brett zum Ausrollen der Farbe
  • freezer paper (glänzende Seite auf den Stoff bügeln!)
  • kleine Schere
  • Vorlage (Vogelmuster)

Mir schwebte ein Vogelmuster vor und ich musste einige Papiermuster erstellen, bis mir mein Vogel gefallen hat. Ich habe die Vorlage dann eingescannt und am Computer ein Muster für meine Schablone erstellt. Für den großen Vogel habe ich eine Schablone aus Overhead-Folie erstellt. Das kleine Vogelmuster habe ich aus freezer paper ausgeschnitten. Und so sah meine ausgeschnittene Schablone aus:

Zuerst müsste ihe das Muster auf das freezer paper übertragen und das Muster ausschneiden. Ich habe es einfach an der Fensterscheibe abgepauscht.

Wenn ihr eure Schablone ausgeschnitten habt, kann es los gehen: Die Schablone wird mit der glänzenden Seite vorsichtig ohne Dampf auf den Stoff gebügelt, sodass alle Teile gut am Stoff haften. Am besten legt ihr den Stoff auf eine feste Unterlage und legt ein Stück Zeitungspapier zwischen Stoff und Unterlage. Wenn ihr Taschen oder Kissen bedruckt ist es besonders wichtig etwas Zeitung zwischen die Stofflagen zu platzieren, damit die Farbe nicht durchdrückt. Mit einer Schaumstoffwalze kann nun die Textildruckfarbe aufgenommen werden und auf die Schablone aufgetragen werden. Immer mit wenig Farbe beginnen!

Nachdem die Farbe angetrocknet ist, kann man die Schablone vorsichtig abziehen, trocknen lassen und neu aufbügeln. Wichtig ist, dass sie nicht reißt und keine nasse Farbe mehr an der Schablone ist. Man braucht also etwas Geduld und Zeit. Ich finde der Druck wird dafür ziemlich sauber:

Meine Textilfarbe konnte ich dann einfach im Backofen fixieren und aus dem fertigen Stoff habe ich dann Kissen und Geschirrtücher genäht.

Vielleicht bekommt ihr ja auch Lust auf Textildruck? Ich finde es gibt so viele tolle Muster! Wenn ihr einen wirklich tollen und ausfühlichen Schablonendruckkurs sehen wollt, kann ich euch nur den Kurs von Michaela * empfehlen.

Viel Spaß beim Nachmachen!!!

Eure Isabell

*unbeauftragte, unbezahlte Werbung wegen Verlinkung und Markennennung!

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Tanja Schwedes
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Tanja Schwedes

Total tolle Idee, ich habe mich auch für ein online Workshop angemeldet. Einfach mal Zeit für mich Danke für die Idee liebe Isa